Oberberg Stiftung

Dr. med. Edda Gottschaldt gründete 1998 nach dem Unfalltod ihres Mannes Prof. Dr. med. Matthias Gottschaldt, dem Gründer der Oberbergkliniken, die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt.

Als Prof. Dr. med. Matthias Gottschaldt, Gründer der Oberbergkliniken, 1998 unerwartet bei einem Flugzeugabsturz starb, übernahm seine Frau Dr. med. Edda Gottschaldt die Kliniken. Zur Würdigung seiner Lebensleistung gründete sie die gemeinnützige Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt.

Die Stiftung hat das Ziel, die Erforschung von Suchterkrankungen, Depression und Verhaltensstörungen zu fördern. Zudem sollen die Forschungsergebnisse in die Öffentlichkeit getragen und in der Praxis umgesetzt werden.

Wilhelm-Feuerlein-Preis für die Erforschung von Suchterkrankungen

Alle zwei Jahre zeichnet die Stiftung herausragende wissenschaftliche Arbeiten über substanzgebundene Abhängigkeiten mit dem Wilhelm-Feuerlein-Preis aus. Benannt ist der Preis nach dem ersten und international führenden Experten für Alkoholismus und Suchtkrankheiten, Wilhelm Feuerlein (†2015). Neben Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten können sich auch Forschergruppen um den Preis bewerben.

Eine wichtige Veranstaltungsreihe der Oberberg Stiftung ist das Symposium „Meditation & Wissenschaft“, welches ebenfalls alle zwei Jahre stattfindet. Dort sprechen renommierte Wissenschaftler und Experten aus Neurowissenschaft, Medizin, Psychologie, Philosophie und Alltagswelt zu Schwerpunktthemen.
2016 wird zum Beispiel das Thema „Macht I Zweck I Sinn“ im Mittelpunkt stehen.

Überdies fördert die Stiftung aktiv vielversprechende junge Wissenschaftler und  Publikationen. Sie organisiert Expertenrunden, in denen komplexes Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven zusammengeführt wird. So wird sichergestellt, dass wichtige Forschungsergebnisse zeitnah in die Therapiepraxis integriert werden können.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Stiftung: